nachts wache ich auf und sehe schatten. ich kann nicht schlafen. es sind meine worte, die auf den wänden rumkriechen. sie schmücken sich mit meiner stimme, aber auch sie gehört mir nicht.

dieser körper gehört mir nicht. auch nicht dieses gesicht. nachts, wenn ich mich nicht sehe, bin ich ich. ich spreche nicht, ich schweige nicht. ich weiß nur, wie alles ein einziger wille ist.

nachts trage ich keinen körper, wenn schatten meine wände entlang kriechen.

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